Pressemitteilungen
[ 5. Oktober 2020 von admin 0 Kommentare ]

Erster WILDE MAUS XXL CUP in Bremen – Norddeutsche Fußballkinder kämpfen um einzigartige Trophäe

Ein Jahr lang wurde geplant, organisiert und immer wieder verschoben – aber am 30. Jahrestag der deutschen Einheit war es endlich soweit: Premiere für den ersten WILDE MAUS XXL CUP in Bremen. Insgesamt 12 Fußballmannschaften aus Niedersachsen, Hamburg und Bremen versuchten im Kleinfeldfußball das runde Leder im gegnerischen Tor zu versenken. Der heißbegehrte Preis: ein Wander-Pokal im XXL – Format – fast 1,20 Meter hoch.

Anpfiff zum Finale
Anpfiff zum Finale
Was für ein Pokal - im XXL Format
Was für ein Pokal - im XXL Format
Wilde Maus XXL Plakete für jeden Teilnehmer
Wilde Maus XXL Plakete für jeden Teilnehmer

Die Idee für diesen sportlichen Wettkampf ist im letzten Jahr auf dem traditionellen Freimarkt – als die Welt und der Alltag noch nicht von einem heimtückischen Virus beherrscht wurde – entstanden. Damals hatten sich Bernd Peter – Fußball-Sportwart vom Landesbetriebssportverband Bremen – und der Senior-Chef der Wilden Maus XXL aus Hamburg, Max Johannes Eberhard, getroffen. Zwei leidenschaftliche Fußballfans, die sich sofort einig waren, am Nachwuchs für die Nationalmannschaft aktiv mitzuwirken.

„Manche Dinge dauern in diesen verrückten Zeiten etwas länger, aber Ausdauer und Hartnäckigkeit helfen nicht nur auf dem grünen Rasen“,

sagt Peter, der seit 2017 die Fußballsparte an der Weser ehrenamtlich führt. Immer wieder hat der 53jährige Peter Spielpläne umgeschrieben, Intensiv an einem konsequenten Hygienekonzept getüftelt – bis es grünes Licht von den Behörden gab. Die Kinder hat es gefreut. Den ganzen Samstag sind sie mit vollem Einsatz der schwarz-weißen Lederkugel hinterhergejagt. Am Ende streckten die Kicker von Bruchhausen-Vilsen den imposanten WILDE MAUS XXL-Pokal mit einem Gesamtgewicht von 12,5 Kilogramm in die Höhe. Platz zwei belegte die Mannschaft vom TSV Stuhr. Der dritte Sieger hieß HEBC Hamburg. Er setzte sich gegen Rot-Weiß Cuxhaven durch. Und als Verlierer ging am Ende kein Verein vom Platz. Alle erhielten einen Pokal, eine WILDE MAUS XXL-Medaille und einen tollen Obstkorb – auch die einzige Mädchenmannschaft, die KickBEES vom Eimsbütteler TV.

„Sicherlich habe ich mir für das erste Turnier noch mehr Beteiligung gewünscht, aber ein Anfang ist gemacht“,

so Peter, der faktisch seine gesamte Freizeit damit verbringt, für die populäre Sportart zu werben.

Der Achterbahnchef von der Elbe freut sich, dass „wir mit unserer Firma einen kleinen Beitrag leisten können, den jugendlichen Nachwuchs und den fairen Wettbewerb auf dem Fußballfeld zu fördern. Es ist schon faszinierend, wie wenig Unterstützung notwendig ist, um so vielen Kindern einen bewegten Tag zu schenken“, so Eberhard.

Der Pokal vor dem neuen Gerätehaus des LBSV
Der Pokal vor dem neuen Gerätehaus des LBSV
Der beste Torwart des Tuniers
Der beste Torwart des Tuniers
HEBC Hamburg - ein toller dritter Platz
HEBC Hamburg - ein toller dritter Platz
Große Freude bei den Siegern
Große Freude bei den Siegern
Der beste Spieler des Turnies
Der beste Spieler des Turnies
Rot-weiß Cuxhaven trat im kleinen Finale an
Rot-weiß Cuxhaven trat im kleinen Finale an
Mit dem Achterbahnchef Max Johannes Eberhard
Mit dem Achterbahnchef Max Johannes Eberhard
TSV Stuhr - belegt den zweiten Platz
TSV Stuhr - belegt den zweiten Platz
Die KickBEES vom Eimsbütteler TV
Die KickBEES vom Eimsbütteler TV

Sein Dank geht an das Organisationsteam des LBSV und die grandiosen Schiedsrichter, die den Kindern heute ein kleines Stück Normalität in der Pandemie zurückgegeben haben. „Und der Pokal, so Eberhard, ist Weltklasse. Wer will da schon einen Champions League Pokal gewinnen.“ Und nächstes Jahr, da sind sich Peter und Eberhard sicher, da werde man mit den Siegern des Maus-Cup ausgelassen feiern, wenn es an der Weser wieder heißt: Ischa Freimaak!

Standard
[ 9. September 2019 von admin 0 Kommentare ]

WILDE MAUS XXL sagt TSCHÜSS – Nürnberg

Die Temperaturen waren herbstlich – das Feuerwerk farbenfroh – so ging das Volksfest in Nürnberg am Dutzendteich nach 17 Tagen jetzt zu Ende.

„Zweifelsohne bemüht sich der süddeutsche Schaustellerverband in der zweitgrößten Stadt Bayerns darum, diese Veranstaltung durch täglich wechselnde Aktionen mit Leben zu füllen und am Leben zu erhalten – mit einem Engagement das in Deutschland seinesgleichen sucht. Aber trotz des ganzen Lichtes, gibt es dennoch viel Schatten“,

sagt Firmenchef Max Johannes Eberhard.

Noch nie habe ich auf einem Festplatz soviel Zerstörungswut an der Achterbahn gesehen. Die milchbringenden Euter unserer Wiederkäuer seien demoliert, mehrere Laufparcours-Elemente zerstört, ganze Headsets seien während der Fahrt verschwunden. Noch nie haben so viele Gäste versucht, sich illegal Zutritt zum Geschäft zu verschaffen. Das sei schon eine bittere und teure Erkenntnis, so der 70jährige.

Auffällig seien zudem zwei Tendenzen: Gebe es dramatische Preisreduzierungen – Familientage mit 50 Prozent Preisnachlass oder Ladies Night (Ein-Euro-Fahrten) – sei der Platz mit Menschen gefüllt. Tatsache sei aber auch, dass die vor Jahren initiierten Thementage- wie Südtirol meets Frankenland oder Rosa Monday – nur noch für Festzeltbetriebe funktionieren. Damit seien in der Meistersingerstadt Superangebote zu einem probaten Mittel geworden, Menschen auf den Platz zu locken.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Frankenmetropole zu einem Multi-Kulti-Hotspot entwickelt. Annähernd jeder zweite der fast 550.000 Einwohner weist einen Migrationshintergrund auf. Der Ausländeranteil beträgt derweil 22 Prozent.

„Migration und Integration müssen hier – mehr noch als andernorts – damit auch auf dem Volksplatz gelingen. Und hier offenbart sich ein großes Dilemma“,

sagt der Hamburger, der bereits viele Feste hat schleichend sterben sehen.

Gelingt das nicht, bleibt am Ende das letzte zahlungskräftige Klientel weg. Nehmen die Rabatt-Aktionen zu, bleiben Großanlagen mit hohem Kostenpotential weg – die Wilde Maus XXL hat 25 Transporte. Gibt es keine attraktiven Anlagen mehr auf dem Platz, wird es dem Veranstalter nur schwer gelingen für mediale Aufmerksamkeit zu sorgen. Gibt es keine Presseberichterstattung mehr, muss Eigen-Werbung her – noch teurer und noch unglaubwürdiger. So sind unzählige Feste in Deutschland in eine unaufhaltsame Abwärtsspirale geraten.

Der Schaustellerverband in Nürnberg hat diese Entwicklung sicherlich längst erkannt – warum sonst gibt es Comic- und Oldtimer-Paraden auf dem Platz, Job-Börsen im Riesenrad, Backstage-Touren und vieles mehr.

„Aber viele der Maßnahmen sind in unserer schnelllebigen Zeit nicht mehr geeignet, den Besucherschwund zu stoppen. Wir müssen viel schneller neue Mittel ausprobieren und den Mut haben, diese bei Misserfolg sofort wieder einzustellen. Nachdem Motto: Versuch macht klug!“,

resümiert Eberhard.

Übrigens: Auch am Ende dieser Veranstaltung sagen wir einer weiteren Großanlage Tschüss. Sie verlässt für immer die deutschen Festplätze.

„Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht zu Ende.” (Oscar Wilde)

Auf geht’s nach Oldenburg…(ag)